Monat: Februar 2012

Das Endlose ist kein Ritual

Göttlichkeit ist kein Ritual. Es ist der Weg des Lebens. Es ist das, was wir Menschen mehr benötigen als alles andere. Wir sollten selbst dazu werden.

Ich denke das Zitat von Shri Mataji Nirmala Devi gilt für alle Menschen. Egal welchen Hintergrund wir haben, oder mit welcher Religion wir aufgewachsen sind. Für diesen über uns selbst hinausgehenden Aspekt unserer Persönlichkeit sind alle Konditionierungen, Erfolge oder Niederlage ohne Bedeutung. Manchmal wenn wir ein Kunstwerk sehen, eine besonders schöne Musik hören oder an einem freien Tag in der Natur sind, spüren wir es. Momente sich auf das Wesentliche zu besinnen. Langsam zu sein. Um sich zu sehen. In sich hinein zu hören.

Veränderung

Stellen Sie sich vor, Sie werden geboren und haben einen ganzen Sack voll guter Eigenschaften dabei. Darunter viele Tugenden, Stärken und Qualitäten: Weisheit, Kreativität, bedingungslose Zufriedenheit, Geschick, Mut, Verantwortungsbewusstsein, Liebe für alles und jeden, Diplomatie, Ungebundenheit, Stärke, Unterscheidungsfähigkeit von falsch, richtig und wahr, Kraft zu verzeihen, um nur einige zu nennen. Das Ganze noch kombiniert mit der Fähigkeit, im Fluss zu sein; die Signale der Umwelt wahrzunehmen und deuten zu können.

Stellen Sie sich vor, Sie haben die Möglichkeit, das alles zu bekommen. Sie würden ihr Geschenk doch hegen und pflegen, damit nichts davon wieder je verloren geht.

Und stellen wir uns vor, jeder von uns hätte diese Fähigkeiten und Kräfte und wäre eine unglaublich starke, tiefe und vertrauensvolle Persönlichkeit.

Wie anders würde es aussehen, z.B. an unseren Schulen, an den Arbeitsplätzen, im Straßenverkehr, in den Medien und in der Politik. Wie viel ruhiger und erhabener würde es um uns sein.

Wir könnten uns alle aufeinander verlassen, müssten keine Angst um uns und unser Eigentum haben. Hätten Freude daran uns auszutauschen und uns zu treffen, würden uns gegenseitig helfen auf allen Wegen und voneinander lernen – und hätten keine Schwierigkeiten, wenn etwas nicht funktioniert. Wir hätten ein Miteinander, das von Verständnis und Respekt geprägt ist, von Achtung vor sich selbst uns seinem Gegenüber. Von Liebe, die sich an nichts bindet und einfach immer da ist. Wer und was wir sind definiert sich in komplett anderen Maßstäben.

Stellen wir uns vor, Alle Menschen schließen in diesem Augenblick die Augen und entdecken diese Wahrheit in sich, dieses unglaubliche Geschenk, das wir mit unserer Geburt bekamen. Jeder einzelne findet sich selbst, sein wahres Selbst in sich in diesem Augenblick.
Man kann sie fühlen, diese Veränderung in und um uns. Alles scheint wie immer, doch eine kleine, kaum wahrnehmbare Schwingung versetzt in uns Berge, die uns bis vor kurzem die Sicht für immer genommen hatten. In kleinen stillen Schritten bewegen wir Grosses und das ganz ohne Mühe.


Sahaja Yoga Meditation ist der erste Schritt in die Stille, in die Realität dass alle Fähigkeiten und Eigenschaften für diese Veränderung in uns liegen. Hier beginnt eine Reise, auf der wir uns selbst neu und manchmal ganz anders wahrnehmen, ein Weg der neue Türen öffnet, auf dem auch mancher Stein gefunden und aus dem Weg geräumt werden muss. Manchmal ist das beschwerlich, manchmal aber auch ganz leicht, denn in der Stille liegt die Kraft zu Allem, dort sind alle in uns wohnenden Qualitäten zu finden.

Schließen Sie mit mir Ihre Augen; hören Sie, wie groß die Stille in Ihnen wird und fühlen Sie, dass wir alle Eins sind und uns deshalb auch gebührend verhalten und behandeln möchten.

 

Selbstverwirklichungsfilm. Eine neue, audio-visuelle, interaktive Erfahrung

Dieser Film wurde durch den evolutionären Prozess inspiriert, der ganz unabhängig von freiem Willen in den Menschen stattfindet.
Wir brauchen uns nicht anzustrengen, um zu wachsen, atmen funktioniert mühelos und um zu sehen müssen wir nicht erst bezahlen. All das ist ein lebendiger Prozess und deshalb auch ohne Anstrengung möglich.

Ununterbrochen entwickelt sich so auch die ganze Menschheit, wir brauchen uns dafür nicht extra anzustrengen. Es passiert einfach ganz spontan.
Bis jetzt haben wir erreicht, uns unserer Psyche bewusst zu sein. Aber die Zeit ist für uns gekommen, tiefer zu gehen – das wahre Selbst zu erkennen, den reinen Geist.
Zu lernen, dass es ein subtiles System in jedem Menschen gibt, das uns mit unserem emotionalen, mentalen, spirituellen und physischen Körper verbindet. Wenn auf dieser subtilen Ebene Balance herrscht, wird sich das in unserem ganzen Wesen zeigen.

Es gibt einen einfachen Weg, diese Balance ganz spontan herzustellen, eben wie bei dem erwähnten, lebendigen Evolutionsprozess. Er beginnt mit dem reinen Wunsch, Glück, wahre Zufriedenheit und inneren Frieden zu finden.
Durch die Affirmationen, die in GROSSBUCHSTABEN bei dem Film „Selbstverwirklichung“ gezeigt werden, mit nach oben gerichteten, geöffneten Handflächen, die auf Ihrem Schoss ruhen und einer aufrichtigen Einstellung, werden Sie die Erweckung dieser neuen Wahrnehmung in sich selbst fühlen können.

Dieses Projekt wurde inspiriert durch die Erfahrungen, die beim Praktizieren von Sahaja Yoga Meditation gemacht wurden.

In der Hoffnung, Sie alle werden Ihre Selbstverwirklichung erhalten.

Alles Liebe
Die Filme-Macher
2010 Kalananda Films. All Rights Reserved.

 

 

Träumst Du noch, oder lebst Du schon?

„Wie schön wäre es, verheiratet zu sein“ oder „Ich wünsche mir so sehr ein Kind zu haben“ oder auch „Alles wäre viel besser, wenn die Wohnung größer, ein Auto vor der Türe und viel Geld auf dem Konto wäre“.

Das waren genau meine Sätze, vor nicht allzu langer Zeit. Ich dachte, mir würde ein Partner fehlen, mit dem ich alles teilen kann, ein Kind, das ich lieben kann und der Wohlstand, der mich das Leben genießen läßt.
Vor lauter „Fehlen“ habe ich doch vergessen, die Schönheit und Magie der Gegenwart wahrzunehmen. Ich war so sehr damit beschäftigt, mir die Umstände anders zu wünschen und ändern zu wollen, dass ich nicht mehr sehen konnte, was hier und jetzt gerade da ist – und wie wunderbar es ist! Immer wieder habe ich kurz im „Jetzt“ innegehalten. War ruhig und alles war gut. Aber eben nur kurz – bald war ich wieder zurück in meiner Illusion.

Jetzt bin ich nicht mehr allein, teile mein Leben, liebe meine Familie – und versuche jeden Moment davon in vollen Zügen zu trinken. Nichts fehlt im Hier und Jetzt, Alles ist gut: genauso wie es ist. Ich brauche nicht mehr oder weniger in diesem Augenblick.

Hätte ich das schon vor ein paar Jahren verstanden, wäre wohl einiges anders gelaufen. In mir wäre schon damals eine Fülle entstanden, aus der heraus sich das Leben gestalten kann. Ich hätte nicht Zeit verschwendet, Dinge im Außen ändern zu wollen, die Ihren Anfang in uns nehmen sollen.

Aber es ist nie zu spät, den richtigen Weg zu erkennen und manchmal braucht man erst die Erfahrung des Vergangenen, um ihn auch gehen zu können.
Meistens bin ich mir nun darüber im Klaren: ich verpasse nichts, alles was passiert oder nicht passiert ist in Ordnung. Ich bin immer genau da, wo ich sein soll und zwar genau mit den Menschen, die dazu passen – und manchmal bin ich auch allein – aber das macht nichts! 

Denn in mir ist alles im Reinen – so wie es war, wie es ist und wie es sein wird.

Träumen war gestern, heute bin ich froh zu meditieren und die Möglichkeit zu haben, immer in die Gegenwart zurückzukehren, wann immer ich mich verirre…

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