Nimm Dir Zeit, für Dich! Nimm Dir Zeit für Meditation.

Zum Anlass des 90sten Geburtstages der Gründerin von Sahaja Yoga, Shri Mataji Nirmala Devi, möchten wir auf die positiven Effekte von Meditation aufmerksam machen.

Meditation in Sahaja Yoga ist ganz einfach.
Probier es aus. Hier und jetzt, online.
Oder in einem unserer Meditations-Zentren in ganz Deutschland.
Du bist jederzeit willkommen.

Einige Worte zum Thema Meditation: Die Suche des Menschen nach dem Sinn, dem Ganzen, dem Geist ist so alt wie der Mensch selbst. Sie unterscheidet den Mensch vom Tier und erhebt ihn zur Krone der Schöpfung. In dieser Suche hat der Mensch zwei Richtungen genommen. Die eine wendet sich nach außen, die andere richtet sich nach innen. Die äußere Suche mündete in die Alchemie und später in unsere Wissenschaft. Den Weg nach innen bezeichnet man als Meditation.

Während die Wissenschaften nach dem Mittelalter, im Westen große Aufmerksamkeit und Förderung erfuhren, erlangte die Suche nach innen über Jahrhunderte niemals offiziellen Stellenwert. Befreiung im Geist war kein Ziel. Und so wie nach der Herrschaft der Roten Khmer über Kambodscha die intellektuelle Elite vernichtet war, Ärzte und Wissenschaftler getötet oder vertrieben, so hatte die Inquisition im gesamten christlichen Abendland die Meister des spirituellen Wissens verfolgt und vernichtet. Was übrig blieb, das war aus spiritueller Sicht ähnlich aufregend wie kambodschanische Technik.

Will man etwas über Meditation lernen, empfiehlt es sich deshalb, auf Kulturen zu blicken, in denen dieses Wissen geschätzt und gefördert wurde und als Teil der Kultur lebendig ist. Dieser Artikel beschreibt Advaita, die Lehre von der Einheit allen Seins. Advaita ist logisch. Wenn es außer Gott am Anfang nichts gab, dann muss alles, was existiert aus Gott heraus entstanden sein und ist folglich ein Teil von Ihm. Nur die Illusion hält den Menschen im Glauben der individuellen Existenz. Wird die Illusion beseitigt, so nimmt er sich als Teil Gottes war. Er glaubt dabei nicht er sei Gott, sondern außer Gott existiert einfach nichts mehr.

Betrachtet man den Menschen als Wesen aus Körper, Seele und Geist (Atman), so ist die Seele das veränderbare Individuum, welches lernen und sich entwickeln kann. Sie ist in Ihrer Natur unbewusst und illusionär, während der Geist das Bewusstsein schenkt und real ist. Der Geist reflektiert Gott im Menschen und ist sein wahres Selbst. Nur im Körper erlangt die Seele Bewusstsein, weil sie nur dort mit dem Geist vereint ist. Doch anstatt aber sich mit dem Geist zu identifizieren, glaubt sie der Körper zu sein. Der Geist, praktisch die Augen der Seele, ist schwer zu sehen, denn wer kann schon die eigenen Augen sehen? Den Geist, das wahre unsterbliche Selbst, in die Aufmerksamkeit zu bringen und zu erkennen, ist das Ziel der Meditation. Man nennt diesen Prozess Selbstverwirklichung. Einen Menschen, dem das gelingt, bezeichnet man als zu Lebzeiten befreit.

 

Die erste Stufe der Meditation ist gedankenfreies Bewusstsein. Sie ist nötig, um die Realität wahrnehmen zu können, denn Realität ist unmittelbar, sie ist die Gegenwart. Ein Kind sieht die Welt in diesem Bewusstsein. Und während es sie sieht, speichert es seine subjektiven Wahrnehmungen im Gehirn ab – ähnlich einem Computer, dessen Prozessor Daten auf die Festplatte abspeichert. Mit zunehmendem Alter wird nun mehr und mehr auf diese abgespeicherten Informationen zugegriffen, bis man endlich erwachsen ist. Beim Erwachsenen ist der Prozessor fortan hauptsächlich mit der eigenen Festplatte beschäftigt und ruft unentwegt subjektive Assoziationen ab. Man könnte sagen, dass das Kind die Realität sieht, aber keine Lebenserfahrung hat. Der Erwachsene hat Lebenserfahrung, aber er verliert den Zugang zur Realität.

Im gedankenfreien Bewusstsein sieht man die Welt zwar noch subjektiv, aber man sieht sie wirklich. Man sieht die Gegenwart, also den „Weg“. Der buddhistische Leitsatz „Der Weg ist das Ziel“ ist bei uns bekannter unter „Ihr sollt sein wie die Kinder“. In ihrem Wesen sind diese Aussagen identisch. Beide weisen auf die Gegenwart.
Hat man die erste Stufe der Meditation erreicht, dann muss der Heilige Geist – in Asien bekannt als Kundalini – im Menschen erweckt werden. Diese Erweckung folgt entweder spontan – wie z.B. bei Heinrich Böhme, Hildegard von Bingen, Mozart, Gandhi, Rumi oder Novalis – oder aber man findet einen Meister, der in der Lage ist, diese Energie im Menschen zu erwecken. Nach der Erweckung dieser Energie, kann jeder Mensch das absolute Bewusstsein auf dem zentralen Nervensystem fühlen. Es manifestiert sich wie ein frischer Hauch, weshalb es auch als Atem Gottes bezeichnet wird.

Ob man dieses Bewusstsein Gott, Allah, Krishna, Manitu oder atheistisch „Absolutes Bewusstsein“ nennt, scheint nicht ausschlaggebend zu sein. Man kann es mit der Sonne vergleichen. Die Sonne scheint, egal, ob man sie der, die oder das Sonne nennt. Und sie scheint auf alle gleich, ungeachtet ob sie die Sonne lieben oder hassen. Wer die Sonne liebt, wird sich öfter in der Sonne aufhalten und ihre Wärme genießen, wer sie nicht mag, wird den Schatten suchen. Der Sonne ist das egal.

Die Wahrnehmung des absoluten Bewusstseins ist nur deshalb möglich, weil man es bereits in sich trägt. Es reflektiert sich im Atman, also im Selbst. Das Selbst reflektiert dieses Bewusstsein mit Hilfe der Kundalini in unser Gehirn. So wie das gewöhnliche Licht das Wissen um die äußeren Formen in unsere Augen trägt, so trägt der Heilige Geist das Wissen um das Wesen der Dinge in unser limbisches System im Gehirn. Ohne die Erkenntnis des Selbst ist keine Erkenntnis Gottes möglich.

In der 2. Stufe der Meditation richtet man seine Aufmerksamkeit auf das Absolute und versucht, es möglichst gut zu reflektieren. Man versucht diesem Wesen ergeben zu sein. Ergebenheit – das arabische Wort für Ergebenheit ist Islam – gilt deshalb als die höchste Religion. Je mehr man sich diesem Wesen ergibt, desto spontaner, intuitiver und freier wird man. Das Absolute beginnt durch den Menschen zu wirken. Und diese Wirkung zeigt sich in den Eigenschaften des Absoluten, in Liebe und Barmherzigkeit.
Barmherzigkeit ist nicht Mitleid. Es ist die Fähigkeit, andere zu spüren und zu durchdringen. Der Barmherzige leidet nicht nur mit anderen, er freut sich vor allem mit ihnen. Wer einmal gesehen hat, wie Kinder, allein beim Beobachten einer schönen Situation, vor Freude zu hüpfen beginnen, der weiß, was Barmherzigkeit ist. Wenn der Barmherzige gutes tut, dann nicht einfach weil er mitleidet. Er spürt die Freude dessen, dem geholfen wird. Barmherzigkeit führt also zu mehr Genuss, nicht zu mehr Leid. Unser Spaß am Happy End ist letztlich unserer Barmherzigkeit geschuldet.

Mit dieser erleuchteten Aufmerksamkeit, deren Kern Barmherzigkeit ist, spürt man nun das Wesen aller Dinge. Man spürt es in sich, als ob es ein Teil von einem Selbst wäre. Die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen und man wird eins mit dem Ganzen. Der Tropfen fällt ins Meer. Dabei verschwindet er nicht, er wird nur eins mit etwas viel größerem. Und dieses größere ist absolute Glückseligkeit, absolutes Bewusstsein und absolute Wahrheit. Die Eigenheit der Dinge verschwindet und wird als Illusion erkannt. Alles ist Gott. Der Mensch ist zu Lebzeiten befreit.

Es gibt zahlreiche Meditationstechniken. Sahaja Yoga Meditation ist vermutlich die einfachste unter ihnen, weil bereits während der ersten Stufe der Meditation die Kundalini im Menschen erweckt wird. Mit Hilfe dieser Energie kann man, schon lange bevor das gedankenfreie Bewusstsein vollständig etabliert ist, das Atman kurzzeitig erfahren. Das beschleunigt den Prozess der inneren Entwicklung. Es ermöglicht es dem Meditierenden frühzeitig, erste Erfahrungen mit dem Absoluten zu machen und sein eigener Meister zu werden.

Meditation in Sahaja Yoga ist einfach und wirkungsvoll.
Probier es aus. Hier und jetzt, online.
Oder in einem unserer Meditations-Zentren in ganz Deutschland.
Du bist jederzeit willkommen.

Es gibt einige Kino Events anlässlich des 90igsten Geburtstages in einigen größeren Städten Deutschlands.

Sahaja Yoga basiert auf der Lehre von Shri Mataji Nirmala Devi (Englisch).