„Let the germ sprout“ – Impressionen vom deutschen Yuva Shakti Seminar zu Pfingsten

Bevor ich mit meinem Bericht über das Yuva- Shakti Treffen am Pfingstwochenende in Berlin/ Dallgow beginne, möchte ich im Namen aller Yuvas Jay Shri Mataji und herzlichen Dank an alle Dallgower sagen, die uns liebevoll bei sich aufnahmen, uns köstlich bekochten und all unsere Fragen geduldig beantworteten. Das Seminar begann mit einem Shri Ganesha Havan, den die Yuvas, d.h. c.a. 20 junge Leute zwischen 14 und 27 Jahren aus ganz Deutschland zusammen mit dem Berliner Kollektiv und dem German council feierten, das an diesem Wochenende ebenfalls in Dallgow tagte.

Wir Yuvas waren für den Havan verantwortlich, den wir mit viel Liebe vorbereiteten und durchführten. Nach dem Motto unseres Seminars „Let the germ sprout“ begannen wir sozusagen das Pflänzchen zu gießen. Jeder hatte seine Aufgabe, von Halz hacken über Bild und Shri Ganesha Figur putzen bishin zur Dekoration des Altars und der Feuerstelle mit Blumen. Einige haben dafür extra Ketten aus Gänseblümchen, einer Blume des Sahasraras, geflochten. Viele empfanden den Havan als zart mit schönen Vibrationen, wenngleich auch zu spüren war, dass Einiges auszuarbeiten begann.
Gerade so, als ob sie wartete, bis wir mit dem Essen fertig sind, klärte Shri Vishnumaya die Atmosphäre nach dem Havan mit einem starken Gewitter. Währenddessen verbrachten wir die Zeit in der Wohnung von Juri und Annika. Wir genossen unsere Kollektivität, egal ob manche an einem Geschenk für Shri Mataji bastelten oder sich mit Gesellschaftsspielen beschäftigten, wir hatten alle sehr viel Spaß zusammen und für einen Moment fühlte jeder, dass wir als Gruppe zusammengehören. Auch wenn uns im Alltag ganz unterschiedliche Situationen beschäftigen, so unsere große Verbindung, die wir miteinander haben, dass wir alle Mutter zu Shri Mataji sagen. Wir waren uns einig, dass wir uns häufiger treffen müssen und beschlossen, das nächste Yuva Shakti Seminar am 10. – 12. August in Frankfurt als Auftakt zur nächsten Yuva- Shakti Tour zu nehmen, die durch ganz Norddeutschland gehen soll. Wir beschlossen, eine eigene Internetseite einzurichten und für die Tour einheitliche T- Shirts anfertigen zu lassen, damit wir als Gruppe auftreten können und zu erkennen sind. Vielen war eine regelrechte Vorfreude auf die Tour anzusehen, da doch jeder schon einmal die Freude erfahren hat, die sich einstellt, wenn wir die Selbstverwirklichung weitergeben, wenn sich das Sahasrara öffnet und man sich nachher total erfüllt fühlt.
Am Abend besuchten wir ein chinesisches Konzert. Die Künstlerin verschaffte uns mit ihrem Instrument, das an eine Mischung aus Harfe und Zitter erinnerte, einen Einblick in die chinesische Kultur und Musik. Die chinesische Musik besteht aus der sogenannten Pentatonik, d.h. jedes Stück setzt sich aus fünf Tönen zusammen, die für die fünf Elemente stehen. Wenn durch die Töne im gedankenfreien Zustand die Verbindung zu den fünf Elementen hergestellt wird, so kann die Musik Landschaften, Gefühle und bestimmte Situationen wiederspiegeln und so die Liebe zu Gott ausdrücken.
Am Sonntag morgen trafen wir uns zur Meditation mit den council- Mitgliedern. Viele von ihnen waren schon sehr nahe bei Shri Matajis Darshan, sodass sich für viele Yuvas die Frage stellte, was für sie das schönste Erlebnis mit Shri Mataji war. Daraufhin erzählten einige councils lustige, schöne und interessante Anekdoten, die alle die gleiche Botschaft für uns Yuvas hatten: Wenn Du den Himmel nicht in Dir selber trägst, wirst Du ihn vergebens im Weltall suchen. William Blake sagte einmal: „Wenn die Tore der Wahrnehmung gereinigt wären, würde der Mensch alles so sehen, wie es ist, nämlich unendlich“ Dann könnten wir wahrnehmen, dass Shri Mataji immer, überall und in uns selbst ist. Sicherlich umgibt Shri Matajis Darshan, der so wunderschön ist und aus puren Vibrationen besteht etwas magisch Erhabenes, jedoch ist Shri Mataji auch Shri Mahamaya und in Wirklichkeit kann jeder Shri Mataji in sich/ seinem Selbst und im Kollektiv erkennen.
Nachdem wir den Tag über unsere Kollektivität genossen, feierten wir am Abend eine Shri Adi Shakti Puja im Haus von Philipp und Rosella, wo Shri Mataji selbst schon zweimal war…
Die Bedeutung von Pfingsten ist die Verehrung des heiligen Geistes, und so war es auch in der Puja. Einige Yogis berichteten später darüber, wie sie spürten, dass Shri Mataji nur so ihre Vibrationen über sie schütten wollte und alles Unreine weggewaschen wurde, damit die Verbindung zwischen uns und dem heiligen Geist, der alles durchdringenden Kraft der göttlichen Liebe wieder da sein kann.
Unser Seminar klang am Sonntag morgen aus, an dem wir noch einmal zusammen meditierten und die Rede hörten, die Shri Mataji 1992 zur Shri Vishnumaya- Puja in Belgien
gehalten hat.
Wir als Yuva Shakti verstehen uns nicht als Untergruppe, sondern als ein junger, dynamischer Teil der Kollektivität. Sicherlich müssen wir als Gruppe noch zusammen- wachsen, doch die Voraussetzungen dafür sind da. „Let the germ sprout“, so das Motto unseres Seminars. Dabei liegt es nur an uns, die Pflanze Yuva Shakti zum Erblühen zu erbringen, sodass eine wunderschöne Blume entstehen kann. Zudem scheint es so zu sein, dass in diesem Jahr die Yuva Shakti besonders in der heiligen Aufmerksamkeit Shri Matajis ist. Schon zur Sahasrara- Puja hatten die Yuva Shakti aus Deutschland und der Schweiz die Ehre, Shri Mataji Geschenke zu überreichen. Zudem findet in diesem Jahr ein internationales Yuva Shakti Seminar in Cabella statt. Die Yuvas aus der Schweiz, die dieses organisieren stellten ihre Idee dafür am gleichen Wochenende, an dem unser Seminar stattfand Shri Mataji vor, während sie ihr ein wunderschönes Blumenbouquet und rosa Rosen überreichten.
Dem Bericht unter Swan zufolge soll alles sehr auspicious gewesen sein. Shri Mataji habe sich über die Programme der Schweizer Yuva Shakti erkundigt und das geplante Seminar in Cabella mit den Worten gesegnet „Yuva Shakti are first class, because they are very innocent.“ sowie mit „ Yuva Shakti are strong and solid Sahaja Yogis“ und „The Yuva Shakti are the best. They are deep.”
Natürlich umgibt die wahre Bedeutung der Worte von Shri Mataji immer der Schleier der Maya, dennoch hat es immer auch etwas zu bedeuten, wenn sie etwas sagt. Vielleicht geht es auch einfach darum, dass wir uns in diesem Jahr unserer Verantwortung als Yuva Shakti bewusst werden und die Selbstverwirklichung weitergeben, da das doch das schönste Geschenk ist, das wir unserer heiligen Mutter machen können.

JAY SHRI MATAJI !

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One Response to “„Let the germ sprout“ – Impressionen vom deutschen Yuva Shakti Seminar zu Pfingsten”

  1. akshay Says:

    jai shri mataji………………….

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