2 Wochen im Palazzo Doria, Cabella
Ein kurzes, persönliches Statement nach 2 Wochen Hilfe im Castle bei Shri Mataji: und die Arbeit am Bühnenbild für die Puja zum Sahasrara Day, 6.05.2007
Hier einige Details, bitte verzeiht Rechtschreibung und wenn ich
irgendwas durcheinander bekommen habe….
Ankunft im Castle spät nachts 29. April 2007
Ich bin selbst im Badezimmer im gedankenfreien Bewußtsein, die Vibrationen so stark.
Der Schlafsaal der Frauen liegt unterhalb von den Räumen von Shri
Mataji. Habe das Gefühl die Füsse von Mutter sind direkt über mir. Ein
Deckengemälden mit Engeln über meinem Bett. Werde gleich mit offenen
Armen von Annika aus Berlin und Gudrun aus Kärnten empfangen, es ist wie nach Hause kommen.
Morgenmeditation und alles was man im Castle macht ist so intensiv, jedes Mantra
was dort gesprochen wird hat 1000-fache Wirkung wie ich es vorher
erlebt habe. Beim Footsoak, beim Ganesha-Mantra, dicke Schauer von
wunderschönen Vibrationen auf meinem linken Kanal.
Arbeit am Bühnenbild….
zeige die Skizze des Bühnebildes den anderen Frauen. Hilde aus
Österreich/Slowenien sagt, sie habe das Bühnenbild im Traum gesehen.
Ein Berg auf den alle Yogis gehen mußten und oben sitzt Shri Mataji im
orangen Sari, Immer wenn ein Yogi fast oben ist, macht sie etwas das er
warten muß , damit andere hinterher kommen können. Hilde hat
Tränen im Auge. “Wie ein Dejavu” sagt sie. (Später bei der Puja trägt
Shri Mataji einen dunkel-orangen Sari)
Kann losgehen mit der Arbeit. Super Hilfe von Andreas und Uli. Material
ist angekommen. Marta hat totale tolle Sterne gebastelt.
Erst totale Müdigkeit, will immer nur schlafen, es regnet jeden Tag,
wir grundieren die Fläche doch irgendwie gehts nicht wirklich voran.
Der Bus der Deutschen aus Frankfurt geht kaputt. 1/2 Tag verbringen wir
In der Autowerkstatt.
Ab Mittwoch dann fließt es besser das Bild malt sich plötzlich von
selbst. Doch Cabella wie im Tiefschlaf, kaum Laute da und keiner tut
was, kenn ich so gar nicht. Ab und zu muß man sich mit roten Wangen
hinsetzen und schlafen, such workout.
Wir sind Freitag nachmittag mit Sterne aufhängen, Stoffen usw fast
fertig. Viele Yogis bringen mir kartonweise Dekosterne, mit ganz viel Liebe
gebastelt, ich danke ihnen und in dem Moment fließen die Vibrationen,
versuche von jedem Karton welche ans Bühnenbild und die Vorhänge zu
hängen, doch wir haben viel zu viele. Wow!
Sonntag, Puja Day, auch hier total verschlafene Stimmung, irgendwie
gehts nicht richtig los mit dem aufräumen und vorbereiten, ganz
merkwürdig.
Wir hängen das Bühnenbild final auf. Jetzt noch die 12 Sterne drumherum
aufzuhängen.
Plötzlich die Ansage “Shri Mataji kommt um 18h, wir müßen bis 16 fertig
sein”!! es ist 14:50, noch keine Blumen, noch keine Möbel, Teppiche
nichts da. totale Bauchkrämpfe im linken Nabhi, alle reagieren auf der
Leber, ich habe richtig Schmerzen.
Wir können die großen Sterne nicht aufhängen weil die Österreicher was mit dem
Gerüst machen. Ich versuche cool zu bleiben, helfe beim Yuva
Shakti-Geschenk, werde total schnell, alles wie gelenkt von außen,
fühle mich wie ein Roboter.
Wir können das Gerüst haben; hängen die Sterne weiter auf, die
Kundalini arbeitet in mir riesig und intensiv, ich stehe nur noch da
und sage “links, rechts, hoch, runter” während Andreas und Uli die
Sterne hängen. ich habe das Gefühl jeder Stern ist ein Chakra auf
jeweils dem linken und rechten Kanal und in der Mitte ist das
Sahasrara. Der zweite von links fällt wieder ab, ich rufe “das linke
Swadhisthan ist runter gekommen!” Die Vibrationen sind unglaublich
stark, versuche alles fließen zu lassen. alle drumherum fangen an
hektisch aufzubauen, ich muß nur noch lachen und sehe das Spiel.
Andreas, Uli und ich sind fertig und gehen Footsoak am Fluß machen.
Jetzt erst fangen die Österreicher mit den Blumen an.
ich habe das Gefühl auf den Vibrationen zu schwimmen. Noch etwas essen,
dann umziehen, dann: “Shri Mataji has left the Castle!”
gehe schnell in die Halle und die Puja geht los.
Beim Lied Saharsra Swamini wird es so kühl und so viel Liebe fließt von
Shri Mataji.
Als der Wagen losfährt fange ich an zu weinen und muß gleichzeitig
lachen, das Feuerwerk geht los ich lache und schluchze: Unglaublich, sowas gibts nur
in SahajaYoga!
7. 05., ein Tag nach der Puja. totaler Bliss, den ganzen Tag wie auf
Wolken und nur noch schön.
Dann Arbeit in Shri Matajis Küche 23-2:00 Nachts , Geschirrabwaschen,
es fängt ziemlich hektisch und mit Ego an, ich bleibe ruhig, aber die
Vibrationen merke ich nur noch heiß. Anneliese aus Berlin ist bei mir,
sie sagt immer: “Ach Conny, es ist so schön das wir hier das machen
dürfen, das wir das hier erleben dürfen”. Recht hat sie!! Und wir
waschen voll Liebe den Becher der heiligen Adi Shakti ab.
8.05. Wieder Nachtschicht in Shri Matajis Küche. Ich fühl mich besser, meditiere
danach vor der Tür ganz alleine nachts, es ist wunderschön und still,
dieser Frieden, einfach himmlisch.
9.05. Arbeite mit den Blumen vor Shri Matajis Tür und putze den
Diningroom in ihren Räumen.
Darf Robert helfen die Blumen aus Mutters Livingroom zu holen. Sehe den
roten Taschentuchhalter, mir kommen die Tränen, das Herz geht ganz weit
auf. Später dürfen wir auch hier Stubwischen, und ich wische um die
wunderschönen Vitrinen, an den herrlichen Ganesha-figuren und Shivas
aus Silber, Jade und Keramik vorbei. Ich bin im totalen Bliss. Neera
die Housekeeping-Lady ist ziemlich vorsichtig aber ich habe das Gefühl
ich kann gar nichts falsch machen, bin bei meiner Mutter im Zimmer.
Fühle mich ehrfürchtig aber nicht ängstlich, total gedankenfrei.
entstaube den roten Taschentuchhalter voller Hingabe. Sortier die CDs
vor dem Fernseher und stelle frische Blumen auf den Kamin, auf den Shri
Mataji in einer Stunde wieder schauen wird.
Abends kommt immer der „Witz-Bhoot“ ins Schloß. Immer nachts zwischen elf
und zwölf treffen sich 3-5 Frauen und fangen an Witze zu machen, wir
lachen bis uns die Wangen wehtun. Und das mehrere Nächte in der Woche.
“Mama Mia” ruft Gudrun.
10.5.
Cooking in collective kitchen, was für ein Spaß, total super fürs
Nabhi. ich koche mit Zehra zusammen und mache schließlich noch
Nachtisch 5 Liter Pudding von Dr Oetker Vanillegeschmack den ich im
Schrank finde (eingerührt Banane und Pistazien),. Alles sind begeistert
und klatschen. Mein Nabhi-Chakra lacht, ein tolles Gefühl.
11.5.
Wir fahren mit Neera aus Australien, Jutta und Lucia in die Berge und
essen Ravioli, wunderschöne Natur, “lushe” vegetation, bunte Blumen, so
irre-grüne Bäume. Enzio sagte mir Shri Mataji hat vor ein paar Tagen
gesagt: “Look at these Flowers, they are all different, but they never
fight!”
Ich habe das Gefühl alles ist wunderschön, alles ist Vibrationen.
abends singen wir in der Küche und rühren Kuchen für Muttertag, wir
singen ganz laut “Hari Bol” und “O sole mio”. Ich kann danach kaum
schlafen, die Italiener sind so right-sided beim singen… .-)
12.05.
Schicht in Shri Matajis Küche 10-16h Geschirr.
Shri Mataji hat einer Krankenschwester und ihrem Mann Namen gegeben:
Vishnu und Lakshmi.
irgendwas arbeitet in mir aus. Nach der Arbeit totales Workout, sitze
im Meditationsraum, meditiere und arbeite auf meinem Herz. Ich will
nicht nach Hause,….. da kommt jemand rein und ruft “Shri Mataji’s
coming out – ………..now!!!!” Unglaublich!! Laufe runter, wir ziehen
uns schnell was an, es dauert noch etwas, dann kommt sie raus mit Sir
CP, sie fahren Shoppen, kaufen Kaschmirschals, Silber und
Kinderkleidung, Shri Mataji ist am verhandeln, drückt den Preis
(“Discount”), sie weiß mehr über Kaschmir als die Verkäuferin, der
Laden wir eine Stunde länger offen gehalten. Im Dunkeln kommt sie
zurück.
13.05. Muttertag,
nach einem wunderbaren und sehr starkem Havan, einer italienischen
Pizzaparty, abendlichen Bhajans gibt es abends die Chance zu Shri
Mataji ins Wohnzimmer zu kommen, …..ua. ich an der Seite von Lucia
und Jutta aus München mit einem Deutschlandblumenstrauss . Jemand sagt
zu Shri Mataji “from Germany”, worauf sie klar und deutlich “Germany”
wiederholt ….die Vibrationen so tief und schön und die Tränen steigen
mir in die Augen.
Wir haben tagelang vorher eine Vase bemalt, Sita und Ich zusammen, die
wird auch noch zu ihr reingebracht, ich wollte nicht nochmal gehen. In
dem Moment wo die Vase gezeigt wird, schaut Mutter in meine Richtung.
Schließlich wird die Riesentorte mit der Aufschrift “Mother is Love”
überreicht. Mutter schneidet sie an und bekommt von Sir CP ein paar
Löffel
Überfließende Liebe im Raum und glückliche Gesichter. Pure Happyness.
Die Torte ist so groß und reichlich, das wir noch am nächsten Tag was
über haben, sie schmeckt nach Himmel und macht einfach überglücklich.
14.05.
eine der Krankenschwestern war mit Ihr alleine im Badezimmer und
plötzlich sagte Shri Mataji: Its your birthday today”, Ja sagte die
Schwester, obwohl niemand der Mutter es gesagt hatte. “I know
everything” sagte Shri Mataji, und schenkt ihr einen Sari.
Nach einem augiebigem Footsoak und intensivem Shoebeat am Fluss
fast mein Flugzeug verpasst, doch nach 2 Bandhans im Shuttlebus / im
Stau wird das Bandhan kühler, als ich 25 Minuten vor Abflug ankomme,
die Neuigkeit: das Flugzeug hat 30 Minuten Verspätung, ……… its
all organised: Ritambara Pragnya, es war wichtiger zu Ende zu shoebeaten.
Danke Mutter, für alles!!!!
Jai Shri Mataji.
Und dank an die wunderbare Hilfe von Super-Uli und Andreas und allen
anderen die bei Bühnenbild und Deko geholfen haben.
Mit ganz viel Liebe aus Hamburg,
Cornelia