My Navaratri story
my story of navaratri.
Liebe Freunde
wie das Leben und die göttliche Vorsehung so spielt bekommt man wohl immer wieder kleine spontane Lehren…
.. wir alle wissen ja wofür Navaratri steht….Die Sicherheit und den Schutz die uns die Göttin gibt und das Vertrauen geleitet zu sein …… soviel vorab…
Ich hatte für den Pooja Sonntag mit meinen Söhnen ausgemacht noch ein letztes Mal
( wegen Wetter und Terminen ) in die Berge zu gehen. Natürlich wollte ich auch zum Pooja , wußte aber das es sehr knapp am Nachmittag werden würde und stand deshalb in einem Konflikt.
Wir sind am Karwendel mit der Bahn hoch und über den wunderschönen Klettersteig gegangen mit mehreren Gipfeln auf und ab, ( normalerweise ca eine 6 Stunden Tour), …..in der der puren Sonne. Es war herrlich. ….und schließlich den langen Weg ins Tal.
Nach einiger Zeit merkte ich am Aussenknie einen Schmerz den ich noch nie vorher hatte und der auch keine offensichtliche Ursache hatte.
Der Schmerz wurde bis zur bewirtschafteten Hütte , die noch 650 Höhenmeter über Mittenwald liegt, immer stärker.
Aber erst wie wir von der Brotzeit wieder aufstanden ,merkte ich , es wird schwierig. Wir versuchten noch 20 Meter in Richtung Tal zu gehen und ich wußte , die 650 Höhenmeter schaffe ich so auf keinen Fall.
Es gab keine Fahrstrasse zu der Hütte und die Materialgondelbahn kam auf Versicherungsgründen nicht in Frage. In der Hüttenstube fragten mich dann, weil ich humpelte, drei junge Männer von der Bergwacht, die zufällig da waren , was los sei.
Der ein Junge zeigte sich sehr besorgt und sagte er habe selbst einen Bänderanriss am Daumen gehabt und das sei nie so richtig geheil. Er könne nichts anderes verantworten als den Rettungshubschrauber. Ich kam mir, nur wegen einer Zerrung ,ziemlich blöd vor und machte noch Spass darüber , das man da wohl wie im James Bond Film durch die Luft gewirbel würde.. Der eine sagte , das wird man nur am Seil hochgezogen, ( weil man am Hang natürlich nicht landen kann).
Kurze Rede , ich konnte mich nicht mehr wehren und der Hubschrauber war bestellt und kam nach ca 1 Stunde.
Er schwebte ca 30 von der Hütte über der steilen Wiese und verursachte einen Höllenlärm und einen Sturm der alle restlichen Blätter von den Bäumen fegte.
Der Arzt und ein Bergwachtler wurden heruntergelassen, das Bein wurde kurz untersucht und dann kam ich zusammen mit dem Bergwachtmann in einem Sitzgurt an den Haken.
Ich dachte jetzt gehts gerade nach oben , was ja nicht so schlimm sein kann.
Der Hubschrauberpilot wollte aber den starken Wind bei der Hütte vermeiden und flog mit uns am Haken ein paar hundert Meter direkt über eine
Klamm …sodas wir ungefähr 300 meter Luft unter uns hatten…dazu der enorme Rotorlärm.
Nun ja ihr könnt euch denken , wenn man nicht gerade ein Stuntman ist ………nun ja, mir ging ganz schön die Muffe und ich musste
ganz schön mit dem Urvertrauen kämpfen. Mein Gegenüber war allerdings ganz cool und nett und sagte, es gäbe überhaupt Grund zur Panik und ich sollte einfach die Hände baumeln lassen.
Beim hochziehen wurde der Rotorlärm immer extremer bis ich das Knie und den Fuss auf die Kufen setzen konnte und ins innere gleiten..Dann war alle easy…
Ich wurde, unten auf der Wiese angekommen ,etwas am Knie fixiert und fuhr dann mit dem Zug und Benjamin , der den Berg inzwischen runtergelaufen war nach hause. Um 10.00 Uhr war ich zuhause.
Am nächsten Tag war von dem Schmerz höchstens noch 10 % übriggeblieben.
Jai Sri Durga Mata , jai Sri Mataji
Thomas