Wie man Glück in seinem und dem Leben anderer vermehren kann

Für einen Dokumentarfilm, bei dem ich mitarbeite, beschäftigen wir uns mit dem Thema Glück. Was kann der Einzelne tun, um sich glücklicher zu fühlen? Was sind Faktoren dafür; welche Menschen führen warum ein glücklicheres Leben?

Ich fühle mich generell am Glücklichsten, wenn ich Ideen umsetzen kann; eine gute Idee zu haben ist für sich schon ein beglückendes Gefühl. Aus einer Idee entsteht eine Vision und aus einer Vision ein Ziel. Die kann so groß sein wie Martin Luther King´s „I have a dream“ oder Shri Mataji´s große Vision für die Emanzipation der Menschheit. Sie kann aber auch bescheidener sein und innerhalb weniger Wochen umsetzbar.

Was ist noch beglückender als eine Vision, ein Ziel zu haben? Wenn man dieses Ziel tatsächlich erreicht, die Vision Wirklichkeit wird. Wenn man damit Menschen helfen kann. Wenn man Teil einer noch viel größeren Vision geworden ist.

Letzten Montag durften wir, das Team des Münchner 7 Wochenkurses (ca. 5 Yogis) dieses Glücksgefühl voll genießen. Am Anfang war die Idee, dann 4 Wochen Vorbereitungszeit – und dann kam das „Ernten“. Am Montag um 17h30 sind schon die ersten 4 Leute dagewesen, um 18h waren es dann tatsächlich 30 Leute. 30 Leute, die gekommen sind um „zur Ruhe zu kommen“, „in Balance zu kommen“, „zu sich zu finden“, „Angst“ und „Stress abzubauen“. Wir durften sie eineinhalb Stunden mitnehmen, ihnen einen Einblick darin geben, welche Tiefe durch Meditation entstehen kann und ihnen die erste Erfahrung ermöglichen. Die Leute hörten aufmerksam zu, sie folgten jeder Bewegung des Vortragenden, und tatsächlich, 2/3 der Leute konnte nach der Selbstrealisation und dem Aufstieg der Kundalini etwas spüren und man konnte ihnen ansehen, wie stolz sie darauf waren. Der wissenschaftliche Atheist, der mir zuvor per email seine Einwände gegen spirituelle Konzepte geschildert hat, kam dann doch zu uns und war fast schon enthusiastisch, weil er zum ersten mal spüren konnte, was er vorher nur über die Chakrenlehre gelesen hatte. Am nächsten Tag bekam ich ein mail von einer Teilnehmerin mit der Betreffzeile – „Medtation – immer montags!“ und sie erzählt mir dass sie sich den ganzen abend und selbst noch am nächsten Tag so wohl gefühlt hat und wollte nochmal ein Übungsblatt um die Übungen vom Vorabend zuhause zu wiederholen. Sie bat mich ausserdem noch ausnahmsweise ihren Lebensgefährten nachträglich anzumelden, was ich natürlich gerne gemacht habe.

Was für ein Abend und was für ein schönes Gefühl mit einer Idee erfolgreich gewesen zu sein. Ich kann es nur jedem empfehlen, Ideen zu entwickeln, ein Team zu suchen das diese Vision teilen möchte und dann zusammen die Vision in die Tat umzusetzen. Alles was man zusammen macht mit einem Ziel stärkt den Zusammenhalt noch viel stärker als zusammen Kaffeezutrinken, zu diskutieren oder Spiele zu spielen. Mit einem gemeinsamen Ziel schmeckt Kaffee noch viel besser (ja, ich weiss, in Maßen ;-) ), die Gespräche werden konkreter und positiver und man lernt einander gleichzeitig besser kennen und schätzen. Wie Yogeshwara, der Gott des Yoga, mit der Geschichte von Govardhan (wo er den Berg hochhebt und die Leute um Hilfe bittet) gesagt hat, wenn wir etwas kollektiv machen, dann unterstützen uns die göttlichen Prinzipien sofort mit ihrer ganzen Kraft.

7 Responses to “Wie man Glück in seinem und dem Leben anderer vermehren kann”

  1. Rohit Says:

    Hesitation to act because the whole thing might not be achieved or others do not share it, is an attitude that hinders progress. ———-M. K. Gandhi.

  2. annika Says:

    wow, inspirierend!

  3. Peter Jakob Says:

    Gratulation zu diesem tollen Erfolg allen Organisatoren und Mitwirkenden!

    Ich glaube, der Grund des Erfolgs sind nicht nur die kreativen Ideen bei der Ankündigung und Gestaltung des SY Kurses, sondern auch die Eigeninitiative und der kollektive Wunsch aller Beteiligten.

    Daraus können wir auch für andere Sahaj Aktivitäten viel lernen!

    LG & Viel Freude bei der weiteren Betreuung der Sucher!
    Peter Jakob, München

  4. Julien Says:

    Wow, freut mich riesig diese positiven News aus München zu hören!!
    Viele Grüße,
    Julien

  5. Sonja Says:

    Wir haben jetzt den 3. Abend hinter uns; Die Gruppe ist zwar etwas geschrumpft, aber wahnsinnig tief geworden. Der Verlauf: 30/ 21/ 17 Teilnehmer, wobei einige bestimmt wieder dazustoßen werden. Gestern haben wir den Leuten schon beigebracht wie man aufeinander arbeiten kann. Einige konnten schon sehr gut spüren. Die Teilnehmer sind total bei der Sache, stellen gute und intelligente Fragen; ein paar meditieren zwischen den Kursen jeden Tag zu Hause … und uns Yogis macht das total Spass, sie zu betreuen. Demnächst organisieren wir einen Brunch, damit wir uns länger mit den Leuten beschäftigen können.

  6. Annika Says:

    das mit dem brunch finde ich eine gute idee!! persönlicher kontakt ist das “a und o”. wenn ich mich recht erinnere, bin ich am anfang hauptsächlich wegen der netten yogis geblieben. hier in berlin haben wir sehr gute erfahrungen damit gesammelt, von anfang an (ernst gemeinte) persönliche beziehungen aufzubauen. jeder braucht mindestens einen vertrauenswürdigen ansprechpartner. sich persönlich um andere zu kümmern macht dazu noch spaß!

  7. Sonja Says:

    Unseren Brunch haben wir jetzt umgewandelt in eine “Thetawellen Teezeit” ;-)

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