Shri Mataji über Kunst

Heute erst habe ich in der Zeitung gelesen, dass die Amerikaner verrückt danach sind, zu kaufen. Ich bin auch verrückt darauf, Dinge für euch zu kaufen, das sage ich euch. Überall, wo ich hingehe, versuche ich, Geschenke zu kaufen. Die ganze Zeit kaufe ich Dinge, aber nur Dinge, die künstlerisch sind, Dinge, die mit der Hand gemacht wurden, denn die europäische Mode ist eine so komische Sache, dass sie alles in einfacher Weise wollen. Sie mögen nichts, das orientalisch ist, nichts Klassisches. Sie waren diejenigen, die alles Klassische begannen, nun wollen sie, dass alles einfach ist, simpel; ich kann das nicht verstehen. Gott hat uns eine Nase gegeben, die vorspringt, und Ohren, ich meine: sollen wir sie abschneiden? So sehr, dass sie nicht daran denken, was aus den Künstlern werden wird. Künstler erschaffen und sie möchten ihre überschwänglichen Gefühle in ihrer Kunst ausdrücken, und wir wollen nicht sehen, warum sie so sind. Wir fühlen nicht auf diese Art. Wir tragen sehr einfache Kleider. Schaut: dadurch, dass man ein einfaches Kleid trägt, wird man nicht innerlich einfach.“ (Flughafen Wien, 18.07.1994)

Frauen und Kunst

Entwickelt also euren Selbstrespekt! Ihr seid die Shaktis! Ihr seid die Kraft! Wenn ihr eure Männer zu Kohlköpfen macht, was für Kinder werdet ihr dann haben? Nur Kohlköpfe? Respektiert sie! Macht sie zu Männern, genießt ihre Männlichkeit! Dann werden sie euch nie aufgeben. Es gibt keine Konkurrenz zwischen den beiden Geschlechtern. Ich finde, das Hauptproblem in Deutschland heute ist, dass die Frauen ihr Gefühl verloren haben. Das ist es, was ich absolut über die deutschen Frauen fühle. Beschäftigt euch mit Musik, beschäftigt euch mit Kunst. Es gibt so viele Möglichkeiten.

An wen erinnert man sich heute? An einen Musiker – Mozart. Jeder kennt Mozart, sogar auf der Schokolade sieht man Mozart. Ich weiß nicht, ob der Arme jemals selbst Schokolade gegessen hat. Oder man erinnert sich an Michelangelo, Leonardo da Vinci, oder Menschen wie sie. Niemand erinnert sich, wer zu der oder der Zeit Beamter war und hin- und herrannte. Frauen haben etwas, was ihnen einen ewigen Wert geben kann. Das sollten sie entwickeln.“ (München 19.7.1986)

Industrie und Kunst

Die Industrie muss mit dem Handwerk Hand in Hand arbeiten, und die Industriellen müssen sich der Künstler annehmen, denn wer sollte sich sonst um sie kümmern? Und die Kunst ist doch eine so beruhigende Sache für die hart arbeitenden Menschen. Wenn sie den ganzen Tag über arbeiten, dann ist eine gewisse Art von Musik, die Kunst, die sie tröstet, und ihnen Frieden verleiht, sie entspannt und Ausgleich verschafft. Ich meine, dass jede Industrie auch künstlerische Projekte aufnehmen oder auch ihren Ausschuss weiter nutzen sollte. Ich sagte dies Rajesh schon öfters, dass er versuchen sollte, aus den Stahlabfällen künstlerische Dinge produzieren zu lassen.“ (Kalwe, 30.12.1992)

http://www.sahaja-yoga-arts.org/

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