Osterpuja in Shri Matajis Haus in Genua

Es war wohl ein kleines Wunder, dass ich mich plötzlich am Ostersonntag in Shri Matajis Haus in Genua zum Puja wiederfand. Noch heute kann ich es kaum glauben, dass ich dort war und vor allem, was ich dort erlebt und gefühlt habe….

Aber kurz zurück…..Schon im Januar hatte ich mit Cathérine und Grégoire geplant, sie in ihrem neuen (alten) Haus in Genf zu besuchen (für alle, die es nicht wissen: Grégoire wurde von der UN pensioniert und deswegen haben die beiden Bonn im vergangenen September verlassen und sind wieder nach Genf zurück gekehrt). Eigentlich hatten wir geplant, über die Ostertage noch etwas in die Schweizer Berge zu fahren. Am Mittwochabend klingelte dann mein Telefon: „wann denn mein Rückflug ginge, und was ich davon halten würde, über das Wochenende zum Osterpuja nach Genua zu fahren“. Ich war zunächst einmal etwas überrascht über diese plötzliche Wende, aber natürlich sagte mein Gefühl nach kurzer Zeit, dass ich SEHR gerne nach Genua fahren würde. So kam es, dass wir dann am Samstag durch die noch verschneiten Alpen von Genf nach Genua gefahren sind. Am späten Nachmittag kamen wir dort an und sind direkt zu Shri Matajis Haus gefahren, wo wir eine Weile unten im Eingang meditieren konnten. Das Haus liegt wunderschön in den Höhen der Stadt – man blickt auf eine Festung und dahinter liegt das Mittelmeer.

Am nächsten Tag konnten wir am Vormittag noch einen schönen Spaziergang am Meer machen und sind dann gegen 15 Uhr wieder hoch zu Shri Matajis Haus gefahren. Die Vorbereitungen für das Puja waren schon in vollem Gange: ein Zelt wurde vor dem Eingang aufgebaut, was darauf schließen ließ, dass viele Yogis erwartet wurden. So war es dann auch – es kamen immer mehr und mehr, bis schließlich kein einziger Zentimeter – so schien es – des Hauses mehr frei war. Sogar die Treppen waren voll besetzt. Natürlich konnte nur eine kleine Gruppe in den Raum in der dritten Etage des Hauses, wo Shri Mataji und Sir CP uns erwarteten. Das Puja begann gegen 19 Uhr – draußen regnete es in Strömen! Der Regen hat die Vibrationen des Pujas verteilt…

Das Puja war nicht sehr lang, aber sehr stark und eindrücklich. Für mich war es nach zehn Jahren das erste Mal, dass ich so nah bei Shri Mataji sein durfte und ich kann meine Gefühle immer noch kaum in Worte fassen….

Ich war so glücklich, dass ich IHR Blumen anbieten durfte und auch darüber, dass ich für Deutschland zwei Fotos von Shri Mataji in Empfang nehmen durfte, die Sir CP nach dem Puja als Ostergeschenk an einen Vertreter jedes Landes verteilt hat. Ich war außer Sita, die schon lange in Österreich lebt, wohl die einzige Deutsche, die anwesend war. What a blessing…

Besonders schön fand ich, dass –trotz der Enge im Hause – alle (wirklich ALLE), die gekommen waren, der Reihe nach kurz in die dritte Etage hochkommen durften, um Shri Mataji Blumen anzubieten. Da war sogar ein italienisches Paar, die offensichtlich keine Yogis waren (denn sie trugen noch dreckige Straßenschuhe in Shri Matajis Zimmer…!), aber die für Shri Mataji ein kleines (lebendes!) Lämmchen gebracht hatten! Es herrschte eine wunderschöne österliche und friedliche Stimmung – zudem wurden zwei weiße Tauben geschenkt, die wir durch die offenen Fenster von Shri Matajis Haus haben wegfliegen lassen. Ein überdimensionales Osterschokoladenei wurde danach Shri Mataji angeboten und Sir CP hat Ihre Hand beim Anschneiden geführt. Wir bekamen es später als Prasat und es schmeckte himmlisch! Ja, himmlisch ist wohl der richtige Ausdruck für diese Momente – gekrönt wurde es dann noch von einem kleinen Feuerwerk nach dem Puja und einem gemeinsamen Essen. Während der vierstündigen Rückfahrt durch die Nacht nach Genf konnte ich kaum ein Wort sprechen, so stark sind die Vibrationen noch geflossen.

Jai Shri Mataji!

Christina (Köln/Bonn)

One Response to “Osterpuja in Shri Matajis Haus in Genua”

  1. Katharina Says:

    Was für eine wundervolle Geschichte!!! Beim Lesen fühlt man sich, als sei man dabei gewesen…. Vielen Dank für’s Posten! JSM

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