Archive for the ‘Besser leben’ Category

Die Sahaj-Kolumne: Der innere Frieden und was uns Raucher voraus haben

Thursday, February 4th, 2010

In letzter Zeit habe ich vermehrt über Lebensqualität nachgedacht und wie es um meine eigene bestellt ist. Mit dem Ergebnis: Es kommt auf die Pausen an.

Der Mensch lebt nicht, um zu arbeiten. Er arbeitet, um zu leben. Wohl dem, der Spaß an seiner Arbeit hat, dennoch sollte man es nicht übertreiben. Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich von einer Aufgabe zur nächsten haste. „Erst die Pflicht – dann das Vergnügen.“ und „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Von Kindesbeinen an gehört, verankern sich diese Sprichwörter tief in unserem Unterbewusstsein. Zugegeben, ganz verkehrt sind sie nicht. Doch: Für die meisten von uns gibt so gut wie nie den Moment, an dem man alle ausstehenden Arbeiten erledigt hat. Lebt man trotzdem getreu dieser Sprichworte, kann man erst entspannen, wenn man krank ist. (Und selbst dann schleppt sich der/die Durchschnitts-Deutsche noch zum Arbeitsplatz..) (more…)

Schuldig oder nicht schuldig? – das ist hier die Frage

Wednesday, February 3rd, 2010

Das Gewissen ist eine fantastische Funktion des linken Vishuddhis. Bei Überqueren der Maryadas nach rechts (Sünde gegen den Vater) oder links (Sünde gegen die Mutter) zeigt es den Fehler an, wie eine Antivirus-Software den Eindringling. Wollen wir diesen nicht wahrhaben, zeigen nicht ernsthaft Reue und lassen wiederholt Gelegenheiten aus, uns zu korrigieren wird aus der Anzeigefunktion des Gewissens ein Schuldbewusstsein, das dann nach und nach unsere gesamte linke Seite lahmlegt und uns die Freude an der Existenz nimmt. Nach meiner Erfahrung haben wir hier in Deutschland (und nicht nur hier) noch eine andere Form von Schuldgefühlen. Ohne dass man tatsächlich Maryadas verletzt hat, fühlt man sich schuldig. Vielleicht, weil unsere gesellschaftlichen Normen allzu eng gesteckt sind? (more…)

true stories…

Tuesday, January 26th, 2010

Author and lecturer Leo Buscaglia once talked about a contest he was
asked to judge. The purpose of the contest was to find the most caring child. Here are two amazing stories.

Teacher Debbie Moon’s first graders were discussing a picture of  a
Family.
       One little boy in the picture had a different hair color than the
Other members.
       One of her students suggested that he was adopted.
       A little girl said, “I know all about adoption, I was adopted..”
       “What does it mean to be adopted?”, asked another child.
       “It means”, said the girl, “that you grew in your mommy’s heart
Instead of her tummy!”

Whenever I’m disappointed with my spot in  life, I stop and think
About little Jamie Scott.
       Jamie was trying out for a part in the school play.
His mother told  me that he’d set his heart on being in it, though she
Feared he would not be chosen.
       On the day the parts were awarded, I went with her to collect him
After school.
       Jamie rushed up to her, eyes shining with pride and excitement.
“Guess what, Mom,”
       He shouted, and then said those words that will remain a lesson to
Me…..
       “I’ve been chosen to clap and cheer.”

Have a beautiful day!

Annika

Die Sahaj-Kolumne: Matches (und damit meine ich nicht die Streichhölzer)

Monday, January 18th, 2010

Ich finde, in Sahaja Yoga gibt es auch eine andere Art „Matches“ als die, für die man ein gewisses Formular ausfüllen muss – „Matches“ in anderen Beziehungen zu Menschen. So fühle ich mich z.B. mit meiner Nachbarin (sie ist auch Sahaja Yogini) „gematched“. Meine Nachbarin kommt aus Sizilien. Wir sind seit nunmehr 3 Jahren Nachbarn. Die ersten anderthalb Jahre waren geprägt durch z.T. lautstarke Auseinandersetzungen (die Lautstärke rührte von meiner Nachbarin) und beleidigtes Schweigen (meine Antwort) . Ich kam mit ihrem Temperament nicht klar; sie nicht mit meiner Sturheit. Mit der Zeit haben wir einander besser kennengelernt und Vertrauen zueinander entwickelt. Mittlerweile ist sie meine Freundin und wir sind ein eingespieltes Organisations-Team. Ich muss sagen, ihre Freundschaft hat mich verändert. Vielleicht gerade deshalb, weil wir so unterschiedlich sind. Aus zwei völlig verschiedenen Kulturkreisen stammend, könnten unsere Konditionierungen manchmal nicht unterschiedlicher sein. Gerade das hilft zu verstehen, wie beliebig Konditionierungen sein können.

Und mit der Zeit ist ein Wunder geschehen. Meine Freundin hat gelernt, ihre Gefühle auszudrücken, ohne dass ein Mitteleuropäer kreidebleich wird. Im Gegenzug habe ich gelernt, alles ein wenig leichter zu nehmen und öfter mal mein Herz einzuschalten. (more…)

Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

Sunday, January 17th, 2010

Es gibt nur eine Großmacht auf Erden, das ist die Macht der Liebe.
Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll.
Klugheit ohne Liebe macht gerissen.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht gewalttätig.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

Wehe denen, die in der Liebe geizen! Sie tragen die Verantwortung dafür, wenn schließlich die Welt an Selbstvergiftung zugrunde geht. Wozu lebst Du wenn Du nicht lieben kannst? Lasst uns die Erde durch Liebe erlösen!
Laotse

(Vielen Dank an Anke für das Posting dieses Beitrags an den Mailverteiler)

Die Sahaj-Kolumne: Indisch-klassische Musik – eine Anleitung zum Genießen

Tuesday, January 5th, 2010

Ich kann mich noch gut erinnern, als meine Mutter und ich auf dem Heimweg von einem unserer ersten SY-Programme uns über die Meditationmusik, die dort lief, unterhielten. Ich befand mich damals in einem Zustand irgendwo zwischen Verwunderung und Abscheu. Meine Mutter hatte schnell eine Theorie parat: „Diese Musik ist so wirr, dass du keinen klaren Gedanken fassen kannst – also hilft sie dir, gedankenfrei zu meditieren.“ (Es empfiehlt sich, im Programm Musik auszuwählen, die nicht auf einmal all unsere Konditionierungen von Musik sprengt.)

Mittlerweile habe ich indisch-klassische Musik zu schätzen gelernt. Mehr noch – ich lasse mich teilweise zu echten Begeisterungsstürmen hinreißen, wie etwa bei den Santoor-Konzerten von Pandit Bhajan Sopori und Sohn kürzlich in Rom. Dieser Mann ist einfach genial. Möchte ich die Erfahrung seiner Konzerte beschreiben, komme ich unweigerlich ins Schwärmen. Sobald er beginnt, zaubert er die Kundalini ins Sahasrara. Seine Musik transportiert seine Zuhörerschaft in einen Zustand ungeahnter Tiefe und Glückseligkeit.

Um ein solches Konzert auch wirklich genießen zu können, bedarf es etwas Know-How (das ist zumindest meine Erfahrung). (more…)

Die Sahaj-Kolumne: Der Gentleman – eine vom Aussterben bedrohte Spezies

Monday, January 4th, 2010

gentlemen-webb-lg

Ich lese gerade eins von den unzähligen Büchern über die Unterschiede von Männern und Frauen. Ich dachte mir, es kann nicht schaden, mich auf diesem Gebiet zu belesen. Tatsächlich gibt dieses Buch verblüffende Einblicke in typische Wesensmerkmale von Männern und Frauen. Sahaj ausgedrückt beschreibt es, wie sich rechte und linke Seite im Alltag präsentieren. Zu meinem eigenen Entsetzen musste ich feststellen, dass ich mich ab und zu eher wie ein Marsianer anstatt wie eine Venusianerin verhalte. (Ich komme aus Deutschland..) (more…)

Mein 2. Neujahrsvorsatz: 2,5 Stunden für Google

Friday, January 1st, 2010

Google resalts Meditationskurs München

Man sagt ja, dass man Neujahrsvorsätze schon am Neujahrstag umsetzen soll, damit sie weiterwirken. Tja, mit dem früher Aufstehen hats noch nicht geklappt, ganz im Gegenteil ;-(

Dafür hab ich meinen 2. Vorsatz gleich umgesetzt: “Sahaja Yoga Meditation im Internet bewerben.” (more…)

Ein Rezept für 2010

Friday, January 1st, 2010

“Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.” Catharina Elisabeth Goethe (1731-1808), Mutter von Johann Wolfgang von Goethe

In diesem Sinne, ein glückliches, gesundes und gesegnetes 2010!

Stephan

Die Sahaj-Kolumne: Kamikaze-Schildkröte

Monday, December 21st, 2009

Es gibt einen Sorgenfall in unserem Haushalt – unsere Babyschildkröte Strolch. Normalerweise sind Schildkröten bedächtige, vorsichtige Tiere. Nicht so unser Strolch. Mit seinen zarten sechs Monaten ist ihm kein Risiko zu hoch. Vor allem liebt den freien Fall. Er stürzt sich kopfüber von allem, das eine gewisse Höhe aufweist. Das reicht vom Trinkschalenrand über seinen Unterschlupf bis hin zu unseren Händen, wenn wir ihn aus dem Terrarium nehmen. Meist enden seine Abenteuer damit, dass er (Gott sei Dank bisher nur aus niedriger Höhe) auf den Rücken fällt und hilflos mit Ärmchen und Beinchen rudert. Vielleicht versucht er ja auch zu fliegen? (more…)