Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Kinderseminar in Türkheim

Tuesday, October 26th, 2010

Kinder- und Jugendseminar am 21.08.2010 in Türkheim (Bayern)
Ein bisschen verspätet kommt unser Artikel aus München, da sich die Freischaltung für den blog etwas verzögert hat. Man kann nicht unbedingt behaupten, dass die Sommerferien nur verregnet waren. Bei allerschönstem Sommersonnenwetter durften wir einen Tag mit den Kindern und Jugendlichen aus München und Umgebung in Türkheim für einen Sahaja Yoga Workshop verbringen. Swati und Chris Regenscheit haben uns dafür ihren riesigen Garten zur Verfügung gestellt. Ursprünglich haben wir ein ganzes Wochenende geplant, uns dann aber doch für einen Tag entschieden. Das Planen allein war schon sehr spannend. Wie bekommen wir die Altersgruppen 5 – 20 Jahre unter einen Hut? Was bieten wir an? (more…)

Die Göttliche Mutter im frühesten Christentum

Monday, June 21st, 2010

Der Religionswissenschaftler Hermann Usener machte 1889 in seinem Buch „Das Weih-nachtsfest“, vermutlich als erster wieder darauf aufmerksam, dass der Heilige Geist eigentlich weiblich-mütterlicher Natur sei. So schrieb er: „Es lässt sich auch der Beweis heute noch führen, dass der Taufbericht (Jesus Taufe im Jordan) dieses Evangeliums (Matthäus) von Anfang in semitischer Sprache niedergeschrieben war und in dieser Gestalt längerhin verbreitet wurde. Der darin gebrauchte Ausdruck für den Heiligen Geist war ruha (ruach), und dieses Wort war weiblichen Geschlechts. Deswegen wurde der Heilige Geist als Göttliche Mutter des Erlösers gefasst, und nicht nur in der Stelle von der Taufe; es waren in jenem Evangelium dem Heiland die merkwürdigen Worte in den Mund gelegt: ‚Eben hat mich meine Mutter, der Heilige Geist, an einem meiner Haare gefasst und auf den großen Berg Tabor getragen’.“ Gemeint ist hier das Hebräer-Evangelium, das aus sehr frühen judenchrist-lichen Kreisen stammte. Leider sind nur noch Bruchstücke daraus überliefert. (more…)

Authentisch leben

Thursday, February 11th, 2010

Alle 2 Wochen stirbt eine alte Nutztierart aus, hab ich heute, als ich am Weg zur Arbeit im Schneestau gestanden bin, auf Bayern 2 gehört. Die Hochleistungslandwirtschaft kann es sich nicht leisten mit diesen extensiver nutzbaren Rassen zu arbeiten und generell hat man heute als Bauer nur eine Chance wenn man hoch spezialisiert ist; zB auf Obst oder Gemüse oder Milch oder Schweine oder Hühner.

Mein Vater hat mir letzte Woche von einer Zeitschrift für Bauern erzählt, in der ein Artikel darüber war, wie man ein positiveres Bild, also Image eines intensiv bewirtschafteten Bauernhofes nach aussen erzeugen kann: Man nehme eine gesund aussehende ältere Rasse von Hühnern und lasse sie frei vor dem Hof rumlaufen; die Eier sind dabei nur ein angenehmes Nebenprodukt, die Hühner aber ein Marketinginstrument; und schon hat man als Vorbeispazierender den Eindruck: ach, ein traditioneller Hof, in dem die Tiere noch freilaufen dürfen und wo alles gut ist – wie früher.

Hm; frage ich mich, aber ist das authentisch? (more…)

Wie man Glück in seinem und dem Leben anderer vermehren kann

Saturday, January 23rd, 2010

Für einen Dokumentarfilm, bei dem ich mitarbeite, beschäftigen wir uns mit dem Thema Glück. Was kann der Einzelne tun, um sich glücklicher zu fühlen? Was sind Faktoren dafür; welche Menschen führen warum ein glücklicheres Leben?

Ich fühle mich generell am Glücklichsten, wenn ich Ideen umsetzen kann; eine gute Idee zu haben ist für sich schon ein beglückendes Gefühl. Aus einer Idee entsteht eine Vision und aus einer Vision ein Ziel. Die kann so groß sein wie Martin Luther King´s „I have a dream“ oder Shri Mataji´s große Vision für die Emanzipation der Menschheit. Sie kann aber auch bescheidener sein und innerhalb weniger Wochen umsetzbar.

Was ist noch beglückender als eine Vision, ein Ziel zu haben? Wenn man dieses Ziel tatsächlich erreicht, die Vision Wirklichkeit wird. Wenn man damit Menschen helfen kann. Wenn man Teil einer noch viel größeren Vision geworden ist. (more…)

Die Sahaj-Kolumne: Indisch-klassische Musik – eine Anleitung zum Genießen

Tuesday, January 5th, 2010

Ich kann mich noch gut erinnern, als meine Mutter und ich auf dem Heimweg von einem unserer ersten SY-Programme uns über die Meditationmusik, die dort lief, unterhielten. Ich befand mich damals in einem Zustand irgendwo zwischen Verwunderung und Abscheu. Meine Mutter hatte schnell eine Theorie parat: „Diese Musik ist so wirr, dass du keinen klaren Gedanken fassen kannst – also hilft sie dir, gedankenfrei zu meditieren.“ (Es empfiehlt sich, im Programm Musik auszuwählen, die nicht auf einmal all unsere Konditionierungen von Musik sprengt.)

Mittlerweile habe ich indisch-klassische Musik zu schätzen gelernt. Mehr noch – ich lasse mich teilweise zu echten Begeisterungsstürmen hinreißen, wie etwa bei den Santoor-Konzerten von Pandit Bhajan Sopori und Sohn kürzlich in Rom. Dieser Mann ist einfach genial. Möchte ich die Erfahrung seiner Konzerte beschreiben, komme ich unweigerlich ins Schwärmen. Sobald er beginnt, zaubert er die Kundalini ins Sahasrara. Seine Musik transportiert seine Zuhörerschaft in einen Zustand ungeahnter Tiefe und Glückseligkeit.

Um ein solches Konzert auch wirklich genießen zu können, bedarf es etwas Know-How (das ist zumindest meine Erfahrung). (more…)

Yoga für Alle!

Tuesday, December 29th, 2009

Postern & Flyern in München

Wir haben in München ja ganz schön Ambition – wie schon mal hier gebloggt bieten wir von 18.1. – 1.3.10 einen Neujahrsmeditationskurs an, bei dem wir hoffen am ersten Kursabend 35 Menschen in die Gedankenfreiheit und den Genuss der Meditation einführen zu dürfen. Dazu haben wir einen sehr schicken Yogaraum in Schwabing (ein cooler und dynamischer Bezirk von München) gleich bei der Universität (LMU & TU) angemietet.

Was sind unsere Werbe – Strategien? Zuerst haben wir mal 250 Poster und 1000 Flyer adaptiert und drucken lassen. Dann haben wir eine Liste mit Orten angelegt, die wir tendentiell als Häufungspunkte für spirituelle Sucher erachten: Bioläden, Apotheken, Fitnesscenter, alle Orte die mit indischer Kultur zu tun haben.

Und dann sind wir losmaschiert… mit Schal und Handschuhen, durch Schneesturm und Dezembersonnenschein…

Die Quintessenz:

1. Die Kunst Flyer auszulegen:

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Ein etwas anderes Weihnachtsgedicht..

Tuesday, December 22nd, 2009

von Edward Saugstad aus Österreich

Christmas Comfort

What would you do if you were two,

(You couldn’t even tie your shoe)

And you woke up that Christmas day

To find yourself in piles of hay?


Then, looking all around, you see

That you are not where you should be;

Not home in bed, so clean and warm,

But in a little cow/sheep barn.

 

weiterlesen auf http://edword.wordpress.com/2009/12/08/christmas-comfort/

Frohe Weihnachten euch allen!! :-)

Annika


Weihnachtskolumne – Vom Geben und Schenken

Tuesday, December 22nd, 2009

Jeder hat sicher schon die Erfahrung gemacht, daß es einem eine große Freude bereitet auf der materiellen Ebene zu geben und zu schenken. Es ist vor allem die Freude der Beschenkten, die sich dann in uns reflektiert. Wenn man keinen Dank und keine Anerkennung dafür erwartet, fließt es sogar nach einiger Zeit über andere Kanäle wieder zu uns zurück. Manchmal sogar doppelt oder dreifach. (more…)

Die Sahaj-Kolumne: Vorweihnachtlicher Marathon

Thursday, December 10th, 2009

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Weihnachten ist das größte Fest in Deutschland. Ich liebe Weihnachten, genau wie es fast alle Kinder tun. Bei den Erwachsenen jedoch scheinen die Meinungen geteilt. Einige sind der Meinung, Weihnachten sei nicht mehr als eine Konsumorgie, Gefühlsduselei oder einfach „Stress pur“. Also ich freue mich jedes Jahr auf die Adventszeit mit ihren gemütlichen Nachmittagen vorm Adventskranz, heiße Schokolade (trotz Leberdiät), Plätzchen backen, Geschenke einpacken..

Was ich am meisten daran schätze ist die friedliche Atmosphäre, die stille Vorfreude auf ein glückverheißendes Fest und die Gelegenheit meiner Liebe durch Geschenke Ausdruck zu verleihen. (more…)

Die Sahaj-Kolumne: Im Auto mit meiner Freundin, der Sizillianerin

Wednesday, December 9th, 2009

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Ich liebe Autofahren. Autofahren ist für mich ein Stück Luxus, auf das ich ungern verzichte. Zu unserem Dienstagmorgens-Programm fahren meine Freundin und ich abwechselnd ins Berliner Sahaja Yoga-Zentrum. Meine Freundin stammt zwar aus Sizillien, hat aber ihren Fahrstil größtenteils deutschen Verhältnissen angepasst – größtenteils. Hin und wieder bricht völlig unvorhergesehen das sizillianische Temperament hervor. Das sind Momente, die ich insgeheim genieße. Zum einen, weil sie mich zum Schmunzeln bringen, zum anderen, weil ich immer wieder dazulerne. Ich lerne allerhand Nützliches, z.B. wie man den Zweikampf um einen Parkplatz in der Berliner Innenstadt gewinnt. Und ich bekomme völlig neue Einsichten in den Aufbau des Universums. Eine solche Einsicht bescherte mir folgendes Ereignis. (more…)