Alle 2 Wochen stirbt eine alte Nutztierart aus, hab ich heute, als ich am Weg zur Arbeit im Schneestau gestanden bin, auf Bayern 2 gehört. Die Hochleistungslandwirtschaft kann es sich nicht leisten mit diesen extensiver nutzbaren Rassen zu arbeiten und generell hat man heute als Bauer nur eine Chance wenn man hoch spezialisiert ist; zB auf Obst oder Gemüse oder Milch oder Schweine oder Hühner.
Mein Vater hat mir letzte Woche von einer Zeitschrift für Bauern erzählt, in der ein Artikel darüber war, wie man ein positiveres Bild, also Image eines intensiv bewirtschafteten Bauernhofes nach aussen erzeugen kann: Man nehme eine gesund aussehende ältere Rasse von Hühnern und lasse sie frei vor dem Hof rumlaufen; die Eier sind dabei nur ein angenehmes Nebenprodukt, die Hühner aber ein Marketinginstrument; und schon hat man als Vorbeispazierender den Eindruck: ach, ein traditioneller Hof, in dem die Tiere noch freilaufen dürfen und wo alles gut ist – wie früher.
Hm; frage ich mich, aber ist das authentisch? Weiter lesen »
Ich habe Frauenzeitschriften für mich entdeckt. Noch vor einiger Zeit hätte ich nie freiwillig im Zeitschriftenladen nach „Für Sie“ oder „Freundin“ gegriffen. Bis dahin war das einzig Interessante für mich die „Gala“ – Stars und Sternchen und ihr (z.T. fürchterlich adharmisches) Leben. Spätestens nach der Lektüre der „Gala“ weiß man sein einfaches Leben wieder zu schätzen. Nachdem ich nun auf einer Flugreise mehrere Frauenzeitschriften in die Hände bekam, erkannte ich, dass ich nun in die Jahre gekommen war. Der Zeiger meiner Lebenszeituhr war soweit vorgerückt, dass ich nun zur Zielgruppe dieser Zeitschriften zählte. Rezepte, Einrichtungstipps, Familiengeschichten, psychologisches Dossier..das traf genau meinen Nerv. Aus der Lektüre dieser Zeitschriften habe ich eine ganze Menge gelernt. Z.B. dass es für die Frau ab zwanzig allerhöchste Zeit ist, mit dem regelmäßigen Gebrauch einer Augenfältchencreme zu beginnen. Wussten Sie das etwa? Gleich morgen werde ich mich auf den Weg machen und eine besorgen. Immerhin bin ich schon 27! Es gab auch einige interessante Artikel wie z.B. über Empathie am Arbeitsplatz. Weiter lesen »
In letzter Zeit habe ich vermehrt über Lebensqualität nachgedacht und wie es um meine eigene bestellt ist. Mit dem Ergebnis: Es kommt auf die Pausen an.
Der Mensch lebt nicht, um zu arbeiten. Er arbeitet, um zu leben. Wohl dem, der Spaß an seiner Arbeit hat, dennoch sollte man es nicht übertreiben. Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich von einer Aufgabe zur nächsten haste. „Erst die Pflicht – dann das Vergnügen.“ und „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Von Kindesbeinen an gehört, verankern sich diese Sprichwörter tief in unserem Unterbewusstsein. Zugegeben, ganz verkehrt sind sie nicht. Doch: Für die meisten von uns gibt so gut wie nie den Moment, an dem man alle ausstehenden Arbeiten erledigt hat. Lebt man trotzdem getreu dieser Sprichworte, kann man erst entspannen, wenn man krank ist. (Und selbst dann schleppt sich der/die Durchschnitts-Deutsche noch zum Arbeitsplatz..) Weiter lesen »
Das Gewissen ist eine fantastische Funktion des linken Vishuddhis. Bei Überqueren der Maryadas nach rechts (Sünde gegen den Vater) oder links (Sünde gegen die Mutter) zeigt es den Fehler an, wie eine Antivirus-Software den Eindringling. Wollen wir diesen nicht wahrhaben, zeigen nicht ernsthaft Reue und lassen wiederholt Gelegenheiten aus, uns zu korrigieren wird aus der Anzeigefunktion des Gewissens ein Schuldbewusstsein, das dann nach und nach unsere gesamte linke Seite lahmlegt und uns die Freude an der Existenz nimmt. Nach meiner Erfahrung haben wir hier in Deutschland (und nicht nur hier) noch eine andere Form von Schuldgefühlen. Ohne dass man tatsächlich Maryadas verletzt hat, fühlt man sich schuldig. Vielleicht, weil unsere gesellschaftlichen Normen allzu eng gesteckt sind? Weiter lesen »
Das Seminar mit Viktor war: ich nehme es vorweg eines der besonderen Ereignisse nach denen sich Sahaja Yogies wirklich sehnen können, da ein unmittelbarer, positiver Effekt im allgegenwärtigen Leben stattfindet. Was das genau heisst, bitte hier nachlesen im kommenden Bericht.
Wir trafen uns gemeinsam am Samstag, den 28.11.2009 Vormittags in den Räumen der VHS in Seefeld bei Dallgow-Döberitz Berlin. Wir waren insgesamt 12 Teilnehmer die meisten aus Berlin, weiterhin Sonja aus München. Alle waren natürlich gespannt was hier eigentlich passieren wird. Im Prinzip war das Topic „Wie man besser frei sprechen kann, vor einer Gruppe insbesondere vor Neuen beim Programm“ und wir wussten das wir mit der Kamera aufgenommen werden damit wir auch analysieren wie das vor einem Publikum ankommt.
Samstag haben wir verschiedenen Übungen innerhalb der Gruppe durchgeführt. Übungen in denen wir über uns selbst aber auch als Teil des Ganzen besser bewusst geworden sind. Z.B. haben wir einen Kreis gebildet und eine Energie dem anderen weitergegeben durch ein symbolisches in die Hände klatschen, dieser dann diese Energie fängt in dem er sie sprichwörtlich mit den eigenen Händen fängt und sie einem anderen wieder zuwirft oder durch eines in die Augen schauen und dann zu dieser Person loslaufen und diese Person muss den Blick dann erwidern und dann sich eine andere Person aussuchen, dieser in die Augen schauen und ebenfalls loslaufen. Wir haben mehrere solcher Übungen gemacht die einem man hat es ziemlich gleich gemerkt sofort Ängste genommen haben, z.B. das „in die Augen gucken“ Da habe ich persönlich sehr schnell dieses Gefühl der Verbindung gespürt, dieses ich schau Dir in die Augen und meine Seele verbindet sich mit Deiner und plötzlich spürte ich auch wie das die Ängste wegnahm und das Mooladhara gestärkt wurde, mehr Balance durch mehr Wurzel sozusagen. Weiter lesen »
Author and lecturer Leo Buscaglia once talked about a contest he was
asked to judge. The purpose of the contest was to find the most caring child. Here are two amazing stories.
Teacher Debbie Moon’s first graders were discussing a picture of a
Family.
One little boy in the picture had a different hair color than the
Other members.
One of her students suggested that he was adopted.
A little girl said, “I know all about adoption, I was adopted..”
“What does it mean to be adopted?”, asked another child.
“It means”, said the girl, “that you grew in your mommy’s heart
Instead of her tummy!”
Whenever I’m disappointed with my spot in life, I stop and think
About little Jamie Scott.
Jamie was trying out for a part in the school play.
His mother told me that he’d set his heart on being in it, though she
Feared he would not be chosen.
On the day the parts were awarded, I went with her to collect him
After school.
Jamie rushed up to her, eyes shining with pride and excitement.
“Guess what, Mom,”
He shouted, and then said those words that will remain a lesson to
Me…..
“I’ve been chosen to clap and cheer.”
Für einen Dokumentarfilm, bei dem ich mitarbeite, beschäftigen wir uns mit dem Thema Glück. Was kann der Einzelne tun, um sich glücklicher zu fühlen? Was sind Faktoren dafür; welche Menschen führen warum ein glücklicheres Leben?
Ich fühle mich generell am Glücklichsten, wenn ich Ideen umsetzen kann; eine gute Idee zu haben ist für sich schon ein beglückendes Gefühl. Aus einer Idee entsteht eine Vision und aus einer Vision ein Ziel. Die kann so groß sein wie Martin Luther King´s „I have a dream“ oder Shri Mataji´s große Vision für die Emanzipation der Menschheit. Sie kann aber auch bescheidener sein und innerhalb weniger Wochen umsetzbar.
Was ist noch beglückender als eine Vision, ein Ziel zu haben? Wenn man dieses Ziel tatsächlich erreicht, die Vision Wirklichkeit wird. Wenn man damit Menschen helfen kann. Wenn man Teil einer noch viel größeren Vision geworden ist. Weiter lesen »