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Musik

Musik kann als eine Kombination von Tönen definiert werden, die zusammen einen Klang erzeugen. Allgemein bekannt ist, dass Musik zu einem besseren und friedfertigen Leben verhelfen kann. Tatsächlich vermag Musik den Hörer in einen Zustand zu versetzen, in dem es möglich ist, sein eigentliches Selbst zu erfahren.Jedoch besitzt nicht jede Art von Musik  einen therapeutischen Effekt. Nur Musik, die im Einklang mit dem  Spirit ist, verströmt göttliche Vibrationen und versetzt den Hörer in einen friedvollen Zustand.

Menschen  mit einem erleuchteten Bewusstsein besitzen die Fähigkeit,  göttliche  Musik  zu spüren oder gar selbst zu komponieren.  Die Musik der Natur, wie z. Bsp. das Zwitschern der Vögel, das Rauschen der Blätter und das Fließen  von Wasser kann uns bereits  in unmittelbare Entspannung  versetzen. Die kulturelle Tradition Indiens besagt, dass Musik von der Göttin Shri Sarasvati an erleuchtete Musiker weitergegeben wird (Gandharvas). Später begann man, die Musik theoretisch zu erforschen. So hielt man im alten Indien sieben Basistöne fest, die sich direkt aus Klängen der Natur ableiten lassen.  Es heißt, dass Musik  zuerst im alten China  klassifiziert wurde, indem Weise eine Notensprache entwickelte anhand der Geräusche, die der Wind erzeugt, wenn er durch die Bambusrohre pfeift. Klassische, indische Musik, die auf dem ersten Klang des Universums dem „Om“  basiert,  erzeugt zugleich  Energieschwingungen oder  göttliche Vibrationen. Viele westliche,  klassische  Meister waren realisierte Seelen. Auch ihre Musik entfacht  wohltuende, schöne  Vibrationen, so zum Beispiel  die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Georg Friedrich Händel (1685-1795), Vivaldi etc.

Sie als Leser werden sich jetzt fragen wie man erkennt, welche Musik  im Einklang mit göttlichen Vibrationen und deshalb als gesund gilt und welche nicht?Die Antwort ist einfach: Nach der Selbstverwirklichung kann man die Handinnenflächen in Richtung der erklingenden Musik halten. Sind die Vibrationen, die Sie als Windhauch auf Ihren Handflächen wahrnehmen können, kühl, dann ist es die richtige Musik. Spüren Sie allerdings Hitze oder Prickeln, dann können sie sicher sein, dass die Musik keine Vibrationen hat. Nach regelmäßiger Meditation werden die Hände sensibler für Vibrationen und somit für die richtige Art von Musik. Dabei können Sie ganz den Sensationen auf ihren Handinnenflächen vertrauen.

Musik hat ihren Weg diese göttlichen Vibrationen zu tragen, dennoch muss Musik göttlich sein.  Erotische und primitive Musik hat diese nicht. Aber wenn es die richtige Art von Musik ist, dann kommuniziert sie. Diese Unterscheidungskraft kommt erst nach der Realisation. Dann genießen Sie die Vibrationen. Sie spüren die kühlen Vibrationen und  fangen an, diese zu genießen… Diese kühlen Vibrationen werden Sie besänftigen.“(Shri Mataji Nirmala Devi)

Durch Meditation können wir spüren, dass bestimmte Töne  in ihrer Frequenz mit denen bestimmter Energiezentren übereinstimmen. Diese Töne  erzeugen automatisch eine Resonanz in dem entsprechenden Energiezentrum oder Chakra, wodurch dieses genährt  und geheilt wird.  Bestimmte Klänge können das ihnen zugeordnete Chakra im subtilen System aktivieren und somit den subtilen Kanal für die „Kundalini-Energie“ frei machen.

Durch bestimmte Töne kann die Kundalini in Sahaja Yoga erweckt werden. Die Töne stimulieren die Chakren und die Kundalini erwacht. Die Kundalini erreicht das Sahasrara durch den Sushumna Nadi (mittlerer Kanal), indem sie die Chakren passiert. Die Kundalini wird Eins mit Gott. Vibrationen fließen und die Yogis gehen in den Zustand von Nirananda (freudvolle Meditation) und der Sucher beginnt seine Reise auf dem Weg der Evolution.“ (Dr. Arun Apte)

Wenn die Kundalini aufsteigt, nährt sie die einzelnen Zentren mit Energie. Die Energiezentren sind jeweils  mit verschiedenen Organen verbunden, die wiederum mit Energie versorgt werden. Somit ist auf allen Ebenen eine subtile Balance hergestellt.

Meditationsmusik zur Steigerung der Gesundheit

Wissenschaftliche Studien der Universität von Kalifornien zeigen, dass regelmäßiges Singen die Gesundheit verbessert. Es wurde festgestellt, dass durch Singen die Abwehrkräfte steigen, indem die Anzahl bestimmter krankheitsabwehrender Proteine steigt. Professionelle  Sänger berichteten über eine regelrechte Freude und Ekstase, die sie während des Singens empfinden. Zusätzlich  seien sie im Alltag emotional ausgeglichen.

Die Wissenschaftler schließen daraus, dass  Singen sehr gut für das emotionale und physische Wohlbefinden ist.

 

 

 You have to love everyone. Try to make everyone happy. That´s why I like music because through music you can spread vibrations, its avery good media of spreading vibrations, loving vibrations.  But those who are musicians have to be loving people.”

“Ihr sollt jeden lieben.Versucht, jeden glücklich zu machen. Deswegen schätze ich die Musik,denn durch Musik könnt ihr Vibrationen verbreiten, es ist ein hervorragendes Medium, um Vibrationen zu verbreiten,  liebevolle Vibrationen. Doch die Musiker sollten liebevolle Menschen sein.”

Shri Mataji Nirmala Devi, Christmas Puja-25.12.1997-Ganapatipule-Indien

 

Über die Anfänge der Streichintrumente
Über die Anfänge der Streichinstrumente erzählt man sich, dass die Göttin Parvati, die Frau Shivas, sich entschlossen hatte, dem Menschen etwas zu schenken, weil sie angesichts des schiksals, das ihn bei seinen irdischen Abenteuern erwartete, Mitleid empfand; etwas das ihn vor Dämonen schützen und ihn ermöglichen sollte, auf Erden die Welt der Götter zu finden, falls er es wollte.

Aber Shiva, eifersüchtig über diese Aufmerksamkeit, zerstörte ihr Geschenk mit einem einzigen Schlag. Die Bruchstücke fielen in die Meere und auf die Wälder herab, schufen die Muscheln und die Schildkröten, drückten sich in das Holz der Bäume ein, sanken sogar bis hinab in die Hüften der Frau. Unversehrt gelangte zum Menschen nur der Bogen, er wurde jedoch durch viele Generationen als Waffe benutzt. Er war die erste schwingende Saite.

Viele göttliche Zeitalter sollten vergehen, bis es den Menschen gelang, aus einem Schildkrötenpanzer ein erstes Saiteninstrument zu bauen, das jedoch noch mit den Fingern gezupft wurde.

Erst als sich das letzte und furchterregendste Zeitalter näherte, entdeckte der Mensch, wie sein Bogen gebraucht werden konnte, um Saiten zum Schwingen zu bringen und auf diese Weise den anhaltenden Ton nachzuahmen, der die Welt geschaffen hatte, den Hauch, den Shivas, des tanzenden Gottes, wirbelndes Kleid hervorbrachte.

Er, der das Universum regiert und die Ordnung aufrechterhält.

Aus Paolo Maurensig: „Spiegelkanon“